Phantasievolle subversive Strategien gegen die Macht großer Konzerne, gegen die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche und die Unterordnung sozialer Belange und bürgerlicher Freiheiten unter die Logik des Marktes und nicht zuletzt gegen die Verödung des kulturellen Lebens sind in den letzten Jahren im Umfeld der Globalisierungskritik überall auf der Welt zu neuer Relevanz gelangt.
"Public Playgrounds - Labor für künstlerische Eingriffe" ist eine zweiwöchige Veranstaltungsreihe des Forum Freies Theater in Düsseldorf, die, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, aktuelle Spielarten des künstlerischen politischen Aktivismus' von Straßentheater bis Culture-Jamming und Adbusting praktisch vermittelt und öffentlich zur Diskussion stellt.
Mit Performances, Workshops, Lectures und öffentlichen Aktionen, begleitet von einer Dokumentarfilmreihe und Diskussionen werden sich die eingeladenen Theateraktivisten und Künstler(gruppen) diesen Themen nähern und zeigen, inwieweit theatrale Mittel als Aktionsform im öffentlichen Raum und als Ausdruck politischen Protests zum Einsatz kommen können.
Den Schwerpunkt des Programms bildet die Begegnung und Auseinandersetzung mit den Kollektiven des Living Theatre aus New York und Italien und der VolxTheaterKarawane aus Wien, die repräsentativ für die unterschiedlichen Generationen des Theateraktivismus stehen.